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Mehr Handlungskompetenz im Umgang mit herausfordernden Situationen

120 Teilnehmer:innen beim Vortrag von Klaus Kokemoor im Landesinstitut für Schule

Vortrag Klaus Kokemoor: Von der Ohnmacht zur Handlungskompetenz

Bremen | 1. April 2025 "Von der Ohnmacht zur Handlungskompetenz", so lautete der Titel der Vortragsveranstaltung, zu der KiTa Bremen am Montag, den 24.03.2025, gemeinsam mit dem Landesinstitut für Schule ins LIS einlud. 120 Fachkräfte aus Kita, Frühförderung und Grundschule waren gekommen, um Klaus Kokemoor zu hören. Der Autor und Leiter der Beratungsstelle Inklusion der Stadt Hannover zeigte mithilfe von zahlreichen Videosequenzen, wie Fachkräfte in Krippe und Kita herausfordernden Situationen begegnen und deeskalierend wirken können.

Klaus Kokemoor im Landesinstitut für Schule

Handlungsbegleitende Sprache als Schlüssel zur Inklusion

Laut Kokemoor ist die "handlungsbegleitende Sprache" das wichtigste pädagogische Instrument im inklusiven Konzept. Kaum ein Kind zeige durchgängig herausfordernde Verhaltensweisen. Besonders dann, wenn es dies gerade nicht tue und ins Spiel finde, sei es wichtig, sich nicht abzuwenden, sondern sein Tun sprachlich zu begleiten. Der Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen sei dabei Teamaufgabe. Kokemoor bezeichnet dies als "Staffelstab-Pädagogik". Er empfiehlt, im Rahmen der Dienstbesprechungen regelmäßig die Arbeit mit einzelnen Kindern reflektieren. Sein Vortrag verdeutlicht, wie wertvoll dafür Videosequenzen sein können, die ein Kind im Kita-Alltag zeigen und die im Einverständnis mit den Familien für Analysezwecke im Team erstellt werden.

Mehr Informationen über das KiTa Bremen Fortbildungsangebot finden Interessierte im KiTa Bremen Portal für Mitarbeitende.